Satzung


Satzung „Filmfabrik Weimar“ e.V.

 

§1 Name und Sitz

 

1. Der am 23. Dezember 2015 gegründete Verein trägt den Namen: „Filmfabrik

Weimar“. Nach Eintrag in das Vereinsregister wird er den Zusatz e.V. führen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in der Stadt Weimar und wird in Weimar in das

Vereinsregister eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§2 Grundsatz

 

1. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral und fühlt sich der freiheitlichdemokratischen

Grundordnung verpflichtet.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 in der

jeweils gültigen Fassung (§§51 ff AO)

 

§3 Ziel, Zweck, Aufgaben

 

1. Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung von

- Kunst und Kultur im visuell filmischen Bereich

- Unterstützung semiprofessioneller und Generationen übergreifender

Filmschaffender und deren Produktionen bei der Anmeldung für Filmfestivals,

Filmwettbewerbe und Filmbewertung,

- Förderung von Chancengleichheit durch Unterstützung gleichstellungsrelevanter

Projekte und die Unterstützung von Frauen in der Film- und Kunstfilmbranche.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine

Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch

Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig

hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§4 Mitgliedschaft

 

1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den

Aufnahmeantrag entscheidet abschließend die Jahreshauptversammlung (JHV)

nach einem Votum des Vorstandes.

2. Die Mitgliedschaft endet:

- mit dem Tod des Mitgliedes

- durch freiwilligen Austritt

- durch Streichung von der Mitgliederliste

- durch Ausschluss aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem

Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig. Ein Mitglied kann durch Beschluss des

Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung des

Mitgliedsbeitrages in Verzug über drei Jahre ist. Die Streichung ist dem Mitglied

schriftlich mitzuteilen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen

gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der JHV aus dem Verein ausgeschlossen

werden.

3. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und

dessen Fälligkeit werden von der JHV bestimmt.

 

§5 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand

2. die Jahreshauptversammlung

 

§6 Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus dem Vereinsvorsitz und dem künstlerischen Vorsitz. Der

Vorstand kann beschließen, sich einen nicht stimmberechtigten Beirat zu wählen.

Die Vereinigung beider Vorstandsämter auf eine Person ist nicht zulässig. Die

Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.

2. Der Verein wird sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich durch diese zwei

Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertreten.

3. Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren

gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied

während der Amtsperiode aus, so bestimmt der verbleibende Vorstand ein

Ersatzmitglied bis zur nächsten Jahreshauptversammlung. Dort wird diese

Entscheidung für die restliche Amtsdauer bestätigt. Eine Neuwahl findet im o.g.

Turnus statt.

4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die

von beiden Mitgliedern gleichberechtigt einberufen werden können.

Vorstandssitzungen finden in der Regel quartalsweise statt.

§7 Jahreshauptversammlung

1. In der Jahreshauptversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Die

Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben:

- Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes

- Entlastung des Vorstandes

- Festsetzung von Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge

- Wahl und Abberufung des Vorstandes

- bei Bedarf Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder die Auflösung des

Vereins

- Ernennung von Ehrenmitgliedern

2. Die Jahreshauptversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Mitglieder

werden vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich

eingeladen und erhalten die Tagesordnung. Die Einladung gilt als dem Mitglied

zugegangen, wenn es an die letzte durch das Mitglied dem Verein schriftlich

mitgeteilte Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgelegt.

3. Die Jahreshauptversammlung wählt aus ihrer Mitte den Vorstand. Wiederwahl ist

möglich.

4. Die Jahreshauptversammlung wird vom Vorstand geleitet. Es ist ein Protokoll

anzufertigen. Jede ordentlich eingeladenen Mitgliederversammlung ist

beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder. Die

Versammlung fasst alle Beschlüsse mit einer einfachen Mehrheit der abgegebenen

gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

5. Jedes Mitglied kann bis eine Woche vor der Jahreshauptversammlung beim

Vorstand schriftlich beantragen, weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung zu

setzten. Die Versammlungsleitung hat zu Beginn der Sitzung die Tagesordnung

entsprechend zu ergänzen. Über die Änderung der Tagesordnung beschließt die

Jahreshauptversammlung.

6. Satzungsänderungen und die Wahl bzw. Abwahl von Vorstandsmitgliedern können

nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung

angekündigt worden sind. Dafür ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen

gültigen Stimmen erforderlich.

 

§8 Finanzen

 

1. Die finanziellen Mittel des Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden,

öffentliche Mittel und Einnahmen aus Produktionen für Dritte gedeckt. Über die

Verwendung der Mittel legt der Vorstand gegenüber den Mitgliedern Rechenschaft

ab.

2. Der Verein ist berechtigt Spenden entgegen zunehmen und hierfür

Spendenquittungen auszustellen.

§9 Auflösung des Vereins

1. Eine Auflösung des Vereins kann nur in einer Jahreshauptversammlung mit vier

Fünftel Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die

Jahreshauptversammlung nichts anderes beschließt, sind die Vorstandsmitglieder

gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften

gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund

aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an das Kulturdezernat der Stadt Weimar, das es unmittelbar

und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

Weimar, 09. April 2016

 

Zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 9. April 2016

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